Das Freuen über Terroranschläge

Shaykh ‚Abdullaah Ibn Muhammad Ibn Humayd

 

Frage:

Wie ist ihr Ratschlag, an jene die sich über solche Attentate, wie die in London freuen?

 

Antwort:

Es ist nicht erlaubt für einen Muslim sich an solchen Ereignissen zu erfreuen. Freude darf nur über eine Tat die gesetzlich ist, empfunden werden, Freude über eine Sünde ist verboten.

Der Prophet (sallallahu alajhi wa sallam) sagte:

„Wer auch immer unter euch ein übel sieht, so soll er es mit seinen Händen beseitigen. Wenn er dies nicht kann. So soll er es durch die Zunge verhindern. Falls er dies nicht kann. Dann soll er diese tat mit dem Herzen hassen und dies ist die kleinste Stufe des Iman.“

In einer anderen Überlieferung, wird ergänzt:

„Es gibt keinen Pfefferkorn großen Iman, darauf hinaus.“

Also derjenige der nicht das Übel verabscheut, der besitzt kein Pfefferkorn großen Iman in seinem Herzen, wie in diesem Hadith beschrieben.

 

Also wie ist der Stand dessen der sich über solche Taten freut?!

 

 

 

Zu Shaykh ‚Abdullaah Ibn Muhammad Ibn Humayd:

Biografie:

Shaykh ‚Abdullaah Ibn Muhammad Ibn Humayd

Er wurde in der Stadt Riad im Ramadhaan im Jahr 1329 A.H./1908 C.E geboren.

Im Anbetracht dessen, daß er sein Augenlicht in früher Kindheit verlor, ist er trotz alle dem mit guten Eigenschaften aufgewachsen.

Er lernte den Qur’aan auswendig, während er jung war, während er aktiv und geduldig nach Wissen suchte. Er studierte mit den Shaikhs von Riad und jenen, die die Stadt besuchten. Er zeichnete sich in vielen Fächern aus und seine Shaikhs nahmen seine Intelligenz zur Kenntnis.

So studierte er mit vielen Shaikhs, unter ihnen:

Shaykh Hamad Ibn Faaris (rahima’ullaah), mit dem er die Wissenschaften der arabischen Sprache und des Hadeeth studierte;

Shaykh Sa’d Ibn Hamad Ibn ‚Ateeq (rahima’ullaah), mit dem er die Prinzipien der Religion studierte und die verschiedenen Zweige.

Shaykh Saalih Ibn ‚Abdul-‚Azeez-Aal- Ash-Shaykh (rahima’ullaah), mit dem studierte er Prinzipien der Religion und die verschiedenen Bereiche des Hadith und des Tafseer

Shaykh Muhammad Ibn ‚ Abdul-Lateef Aal-Ash-Shaykh (rahima’ullaah), mit dem er studierte und befreundet blieb.

Shaykh Muhammad Ibn Ibraaheem Aal-Ash-Shaykh (rahima’ullaah), mit dem er studierte und mit dem gut befreundet blieb für und er suchte normalerweise seinen Rat in verschiedenen Angelegenheiten;

Shaykh Muhammad Ibn Ibraaheem Aal-Ash-Shaykh ernannte ihn zum Lehrer für Anfänger und zu seinem Assistenten, so wann auch immer er abwesend war so würde er ihn vertreten.

In 1357 A.H./1922n.Chr ernannte König ‚Abdul’Azeez (rahima’ullaah) ihn zum Richter in der Region Sudayr.

In 1363 A.H./1928 C.E.ernannt man ihn zum Richter in der Region Buraydah und den Umländern

In 1377 A.H./1942 C.E. trat er zurück vom Richteramt, um sich mehr in die Anbetung zu vertiefen und um die Leute zu unterrichten.

Das Allgemeine Präsidentenamt für die Überwachung von Religiösen Angelegenheiten bei der al-Masjid al-Haraam (in Makkah) dann wurde eingerichtet und König Faysal (rahima’ullaah) wählte ihn, für die Überwachung der religiösen Angelegenheiten bei der al-Masjid al-Haraam, um auch dort zu unterrichten und um Fatwa zu geben. Dadurch veranlasste Allaah, dass die Ummah durch sein Wissen profitierte.

Im Jahre 1395 A.H./1974 n.Chr ernannte ihn König Khaalid (rahima’ullaah) zum Kopf des Ältestenrates des Gerichts Ausschusses, zum Mitglieds des Rates der Ältesten Gelehrten, zum Kopf des Rechtswissenschaft-Ausschuss, und Mitglied des Gründungs-Ausschusses für ar-Raabitah al-‚Aalam al-Islaamee.

Er starb am Mittwoch dem 20 Dhul-Qa’dah 1402 n.H./1981 n.chr und sein janaazah-Gebet wurde in al-Masjid al-Haraam ausgeführt, wo viele anwesend waren.

 

Übersetzt von: Abdullah Nicolai

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